Neue Studie zu Mieten Stuttgart ist jetzt die teuerste Großstadt Deutschlands

Im folgenden ein Artikel, der heute in der Stuttgarter Zeitung erschienen ist: Stuttgart ist einer neuen Auswertung zufolge die teuerste Großstadt Deutschlands. Damit hat die schwäbische Metropole den bisherigen Spitzenreiter München verdrängt, welcher nun erstmals seit zwanzig Jahren nicht mehr die Rangliste bei den teuersten Mieten im sogenannten Mietspiegelindex anführt. Die Auswertung wird jedes Jahr vom Forschungsunternehmen F+B erstellt, das die offiziellen Mietspiegel von 351 deutschen Städten ab 20 000 Einwohnern vergleicht.

Stuttgart ist teurer als München

„Die teuerste Großstadt für Mieter ist erstmals Stuttgart und nicht München. Die Stuttgarter zahlen durchschnittlich 10,41 Euro pro Quadratmeter Nettokaltmiete für ihre Wohnungen und liegen damit um 48 Prozent über den 7,04 Euro pro Quadratmeter, die in den Mietspiegelstädten insgesamt im Durchschnitt gezahlt werden“, wird F+B-Geschäftsführer Bernd Leutner in einer Pressemitteilung vom Donnerstag zitiert. München rutscht demnach auf den sechsten Rang. Dort zahlen Mieter durchschnittlich 9,74 Euro pro Quadratmeter Nettokaltmiete.

Auch im Umland sind die Mieten hoch

Zu den teuersten zehn Städten zählt der Mietspiegelindex 2019 auch noch vier weitere Orte im Raum Stuttgart: Leinfelden-Echterdingen (Rang 3), Tübingen (Rang 7), Ludwigsburg (Rang 8) und Ditzingen (Rang 10). Die teuerste Kommune Deutschlands ist erneut Münchens „kleiner Nachbar“ Karlsfeld im Landkreis Dachau mit einer durchschnittlichen Nettokaltmiete von 10,86 Euro pro Quadratmeter.

Laut eigenen Angaben des Beratungsunternehmens F+B ist der Mietpreisindex die „einzige Auswertung aller amtlichen Mietpreisübersichten in Deutschland“. Analysiert werden demnach die Nettokaltmieten von typischen Normalwohnungen mit einer Fläche von 65 Quadratmetern, mittlerer Ausstattung und Lage, in Gemeinden mit mindestens 20.000 Einwohnern und veröffentlichten Mietspiegeln.

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